29.12.2017

Wuppertal – die Stadt der Denkmäler

In der besinnlichen Weihnachtszeit soll – so zumindest der hoffnungsvolle Wunsch – der Mensch sich mehr Zeit nehmen, die Schnelllebigkeit des Alltags hinter sich zu lassen und an seine Mitmenschen zu denken. Wie bereits das Wort an sich dazu aufruft, steht auch das Denkmal sinnbildlich dafür, sich Zeit zu nehmen an Menschen und Ereignisse zu denken, die zwar möglicherweise auf das eigene Leben keinen Einfluss haben, aber es wert sind, den Menschen auch heute noch in Erinnerung zu bleiben.

Mit etwa 4.500 Baudenkmälern verfügt Wuppertal über einen der größten Bestände Deutschlands und lädt nicht zuletzt dadurch dazu ein, sich Zeit zu nehmen, einmal die architektonischen Errungenschaften der Vergangenheit auf sich wirken zu lassen. Das Briller Viertel zählt als eines der größten und homogensten Villenviertel in ganz Deutschland. Gleichzeitig bietet es aber auch zunehmend hochwertige und moderne Neubauten, die – ohne den Charakter des Viertels zu stören – zu einem hohen Wohnkomfort in historischer Lage beitragen. Beispielhaft dafür steht auch unser Neubauprojekt am Buschhäuschen, in dem neun Wohneinheiten entstehen.

Natürlich sind nicht nur die 4.500 Baudenkmäler der Stadt eine nennenswerte Zahl, sondern auch die über 400 größtenteils gut erhaltenen Denkmäler der Stadt. Vor allem Elberfeld mit über 150 verzeichneten Denkmälern und Barmen mit etwa 130 Denkmälern erinnern an historische Ereignisse und Persönlichkeiten, sowohl für Wuppertal selbst als auch für Deutschland.
Für eine denkmalträchtige Stadt wie Wuppertal braucht es allerdings auch immer wieder Menschen, die sich für den Erhalt selbiger einsetzen. Von den 400 Denkmälern der Stadt sind gut 300 noch in einem dem Original nahen Zustand erhalten. Allein 90 davon stammen aus dem 21. Jahrhundert, andere wiederum reichen zurück bis ins 18. Jahrhundert.

Der Erhalt von Denkmälern ist aber aufgrund der Stadthistorie gerade im Bereich der Baudenkmäler unerlässlich. So finden sich beispielsweise im Briller Viertel zwei Baudenkmäler, die durch die IP-NRW eine Revitalisierung erfahren, um auch in Zukunft zeitgemäßes Wohnen in den schönen Bauten aus der Gründerzeit zu ermöglichen. Ein Objekt in der Funckstraße mit vier Wohneinheiten ist bereits fertig revitalisiert und alle Wohnungen konnten vermietet werden. In der Marienstraße befindet sich die Revitalisierung eines Objektes mit acht Wohneinheiten derzeit noch in der Planung. Dort soll neben der Kernsanierung einiger Wohnungen und einem Fassadenanstrich auch das Dach ausgebaut werden.

Darüber hinaus wurde der neun Wohnhäuser umfassende Gebäudekomplex am Klingelholl in Barmen direkt am Nordpark durch die IP-NRW in Absprache mit dem Denkmal-Amt einer Revitalisierung durch Kernsanierung unterzogen. Mit 60 Wohneinheiten verbindet das denkmalgeschützte Objekt nun modernen Wohnkomfort mit Wuppertaler Bau- & Kulturhistorik.
Über die seit Mai 2016 in der Vermietung befindlichen, sanierten Wohnungen berichteten wir bereits im April 2014 auf dieser Seite und konnten in der Zwischenzeit alle Wohnungen vermieten. Wir informieren Sie allerdings jederzeit gern, ob aktuell oder in absehbarer Zeit wieder einzelne Wohnungen verfügbar werden. Rufen Sie einfach kurz bei uns an.
Abschließend wünscht Ihnen das Team von IP-NRW schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Übergang ins Jahr 2018. Und wenn Sie das nächste Mal durch Wuppertal gehen und ein Denkmal sehen, denken Sie an folgendes Zitat des englischen Schriftstellers George Orwell:
„Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei.“

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