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Grundriss für den Verkauf: warum er so wichtig ist

Interessenten und Banken fragen zuerst nach dem Grundriss. Warum ein professioneller Grundriss den Verkauf beschleunigt und was er zeigen muss.

  • Veröffentlicht am
  • Aktualisiert am
  • 3 Min. Lesezeit

Ein Grundriss gehört zu den wichtigsten Unterlagen, wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder vermieten. Er ist so etwas wie die Sedcard Ihrer Immobilie: Auf einen Blick zeigt er, wie die Räume angeordnet sind, wie groß sie sind und was das Haus oder die Wohnung zu bieten hat. Interessenten orientieren sich daran, und die Bank des Käufers fragt danach.

Was ein guter Grundriss zeigt

Der Grundriss ist eine Ansicht von oben auf Haus oder Wohnung. Er zeigt das genaue Verhältnis der Räume zueinander. Für jede Etage gibt es eine eigene Zeichnung. Ein vollständiger Grundriss enthält:

  • alle Räume mit Bezeichnung und Fläche
  • Wände, Fenster und Türen
  • Dachschrägen, Treppen und Kamine
  • Balkone, Loggien und Terrassen
  • bei Häusern auch Garten- und Außenflächen

Eine Zeichnung, die so lesbar ist, entsteht nicht nebenbei. Maße müssen stimmen, Flächen korrekt berechnet und die Darstellung einheitlich sein.

Warum Interessenten ihn sehen wollen

Mit dem Grundriss kann sich ein Interessent schon vor der Besichtigung ein Bild machen. Passt die Aufteilung zur Familie? Wo würde das Sofa stehen, wo der Schreibtisch? Gibt es ein Zimmer, das sich als Arbeitszimmer eignet?

Wer diese Fragen vorab klären kann, kommt mit realistischen Erwartungen zur Besichtigung, oder meldet sich erst gar nicht, wenn die Aufteilung nicht passt. Beides spart Ihnen Zeit.

Auch Veränderungen lassen sich anhand des Grundrisses besprechen, zum Beispiel ein Wanddurchbruch zwischen Küche und Wohnzimmer. Ob eine Wand versetzt werden kann, hängt allerdings von der Statik ab. Das sollte vor einer Zusage ein Fachmann prüfen.

Warum die Bank ihn braucht

Bevor eine Bank ein Darlehen gewährt, prüft sie den Wert der Immobilie. Zahl der Etagen, Wohnfläche, Zahl der Räume und eine sinnvolle Aufteilung sind Kriterien, die den Wert mitbestimmen. Grundriss und Wohnflächenberechnung gehören deshalb zu den Unterlagen, die Käufer für ihre Finanzierung einreichen. Liegen sie von Anfang an vor, geht es nach der Zusage schneller.

Alte Pläne, neue Wirklichkeit

Viele Eigentümer haben noch die Baupläne aus der Bauzeit. Nach Jahrzehnten stimmen sie oft nicht mehr: Eine Wand wurde entfernt, das Dachgeschoss ausgebaut, aus zwei Kinderzimmern wurde eines. Prüfen Sie deshalb vor dem Verkauf, ob Ihr Grundriss den heutigen Zustand zeigt. Abweichungen fallen spätestens bei der Besichtigung auf und kosten Vertrauen.

Fehlen die Pläne ganz, hilft oft ein Blick in die Bauakte bei der Stadt. Ansonsten wird die Immobilie neu aufgemessen.

2D oder 3D: welcher Grundriss wofür

  • 2D-Grundriss: die klare Zeichnung mit Maßen und Flächen. Unverzichtbar für Exposé, Finanzierung und jede Umbauplanung.
  • 3D-Grundriss: eine räumliche, oft möblierte Ansicht. Sie vermittelt auf einen Blick Raumgefühl und Nutzung und eignet sich für Exposé und Inserate, besonders bei Neubauten, die noch nicht fertig sind.

Der 3D-Grundriss ersetzt den 2D-Grundriss nicht, er ergänzt ihn.

Teil eines starken Exposés

Der Grundriss entfaltet seine Wirkung zusammen mit guten Fotos und einer klaren Beschreibung. Was sonst noch in ein Exposé gehört, lesen Sie im Beitrag Das Exposé: Visitenkarte Ihrer Immobilie.

Ihren Grundriss erstellen wir

Die Erstellung des Grundrisses gehört bei uns zum Service, wenn wir Ihre Immobilie vermarkten. Auf Wunsch auch in 3D, zum Beispiel für Bauträger und Neubauprojekte. Sie haben keinen Grundriss zur Hand? Dann kümmern wir uns darum.

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