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Immobilienfotos: Tipps für Bilder, die Interessenten überzeugen

Licht, Perspektive, aufgeräumte Räume: So entstehen Immobilienfotos, die Interessenten anziehen statt abschrecken. Praxistipps vom Makler aus Wuppertal.

  • Veröffentlicht am
  • Aktualisiert am
  • 3 Min. Lesezeit

Dunkle Zimmer, schiefe Linien, der Wäscheständer im Bild: Ein schlechtes Foto schreckt ab. Interessenten scrollen weiter, oder sie kommen mit falschen Erwartungen zur Besichtigung und sind enttäuscht. Gute Fotos dagegen wecken Interesse und zeigen ehrlich, was Ihre Immobilie zu bieten hat. Mit diesen Tipps gelingen sie.

Tipp 1: Fotografieren Sie bei gutem Licht

Licht macht den größten Unterschied. Helle Räume wirken freundlich und einladend. Wählen Sie deshalb den Zeitpunkt mit Bedacht:

  • Nicht in der prallen Mittagssonne: Harte Schatten und überbelichtete Fenster lassen Räume unruhig wirken.
  • Nicht in der Dämmerung: Dann wirken Räume schnell trüb und klein.
  • Am besten tagsüber bei gleichmäßigem Licht: Öffnen Sie Vorhänge und Jalousien, schalten Sie zusätzlich die Lampen ein.

Fotografieren Sie möglichst mit dem Licht, also mit dem Fenster seitlich oder im Rücken. Direkt gegen ein helles Fenster wird der Raum zu dunkel. Eine Kamera, bei der Sie die Belichtung selbst regeln können, hilft hier sehr. Mit dem Smartphone ist die HDR-Funktion eine gute Wahl.

Für Außenaufnahmen gilt: Die Fassade sollte im Licht liegen. Garten und Terrasse zeigen sich in der grünen Jahreszeit von ihrer besten Seite.

Tipp 2: aufräumen und reduzieren

Zu viele Gegenstände, persönliche Dinge und unruhige Hintergründe wirken auf Fotos schnell chaotisch. Interessenten sollen sich vorstellen können, wie sie den Raum selbst einrichten würden. Deshalb gilt: so wenig wie möglich im Bild.

  • Spielzeug, Kleidung und Gartengeräte wegräumen
  • Arbeitsflächen in Küche und Bad freiräumen
  • Kabel, Mülleimer und Fußmatten aus dem Bild nehmen
  • Betten glatt beziehen, Kissen ordnen

Tipp 3: Zeigen Sie die Räume, wie sie sind

Die Aufnahme muss die Wirklichkeit wiedergeben. Wirkt ein Zimmer auf dem Foto viel größer als in echt, ist die Enttäuschung bei der Besichtigung vorprogrammiert. Umgekehrt verschenken Sie Wirkung, wenn ein Raum auf dem Foto kleiner aussieht, als er ist.

Ein Weitwinkelobjektiv hilft, einen Raum vollständig zu zeigen. Setzen Sie es maßvoll ein: Extreme Weitwinkel verzerren die Proportionen. Fotografieren Sie aus einer Ecke heraus, damit möglichst viel vom Raum zu sehen ist.

Tipp 4: Achten Sie auf gerade Linien

Kippende Wände und schiefe Türrahmen wirken unprofessionell. Halten Sie die Kamera waagerecht und nicht nach oben oder unten geneigt. Dann verlaufen die Kanten von Fenstern, Türen und Wänden parallel zum Bildrand. Die Gitterlinien in der Kamera-App helfen dabei.

Die häufigsten Fehler auf einen Blick

Häufiger Fehler Besser so
Fotos in der Mittagssonne oder in der Dämmerung gleichmäßiges Tageslicht, Lampen an
gegen das helle Fenster fotografiert Licht seitlich oder im Rücken
volle Regale, persönliche Dinge im Bild aufgeräumte, ruhige Flächen
extremer Weitwinkel maßvoller Bildwinkel, ehrliche Proportionen
geneigte Kamera, kippende Linien Kamera waagerecht, Kanten parallel zum Bildrand

Mehr als Fotos

Fotos sind der Einstieg. Zusammen mit einem klaren Grundriss und einer guten Beschreibung entsteht daraus ein Exposé, das die richtigen Interessenten anspricht. Für einen noch genaueren Eindruck sorgen virtuelle Rundgänge und Luftaufnahmen.

Wir fotografieren Ihre Immobilie

Gute Fotos kosten Zeit, Ausrüstung und Erfahrung. Wir beraten Sie, wie Sie Ihre Räume am besten präsentieren, oder wir übernehmen die Aufnahmen gleich selbst, als Teil der Vermarktung Ihrer Immobilie.

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